Aktion Frauen ans Netz






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Heft 5: Internetnutzung von Frauen und Männern in Deutschland 2007, September 2007

Sonderauswertung Gender & Diversity des (N)ONLINER Atlas 2007

Schriftenreihe H5: Internetnutzung von Frauen und Männern in Deutschland 2007
Die sechste Sonderauswertung des (N)ONLINER Atlas zeigt, dass trotz des kontinuierlichen, quantitativen Anstiegs der Internetnutzung in Deutschland seit 2002 die "klassischen" Merkmale der digitalen Spaltung weiterhin wirksam bleiben und keine qualitative Verbesserung festzustellen ist.

Die Mehrheit der Internetnutzenden ist nach wie vor männlich: 53,5 Prozent Männer und 46,5 Prozent Frauen. Die Differenz zu den Männern ist aber erneut gesunken und befindet sich mit 13,3 Prozentpunkten auf dem niedrigstem Niveau seit 2001.

Der Bildungsgrad beeinflusst den Online-Anteil immer mehr: Frauen und Männer mit abgeschlossenem Studium legen gegenüber 2006 um einen Prozentpunkt zu und nutzen das Internet mit 81 Prozent weiterhin gleichermaßen. Die Schere zwischen Frauen und Männern ist größer und nimmt tendenziell zu, je geringer der Bildungsgrad ist. Volksschülerinnen ohne Lehre haben zwar die größten Zuwächse gegenüber dem Vorjahr mit 6 Prozentpunkten erzielt, behalten aber zu den Männern mit gleichem Bildungsgrad die größte Differenz mit 24 Prozentpunkten.

In fast allen Einkommensgruppen ist der Online-Anteil der Frauen gestiegen. Dabei verzeichnen die Gruppen mit den niedrigsten und dem zweithöchsten Einkommen 3.500 bis 4.000 Euro die stärksten Zuwächse. Bei den Männern ist der Anteil der Onliner vor allem im unteren Einkommensbereich 500 bis 1.000 Euro gestiegen. Die deutlichen Zuwächse in den Gruppen mit niedrigem Einkommen könnten mit gesunkenen Kosten für DSL-Anschlüsse zusammenhängen.

Das Alter hat nach wie vor großen Einfluss auf das Maß der Internetnutzung: Männer wie Frauen über 50 Jahren befinden sich mit ihrem Online-Anteil weiterhin unter der 50-Prozent-Marke. Allerdings ist die Differenz zwischen Frauen und Männern mit 16,5 Prozentpunkten hier am deutlichsten: 27,8 Prozent der Frauen und 44,3 Prozent der Männer über 50 sind online.

Das Schwerpunktthema im Jahr 2007 bildet eine Fünf-Jahres-Bilanz der Online-Entwicklung in den Bundesländern. Ausgehend von der aktuellen Platzierung werden die Fort- oder Rückschritte der Entwicklung seit 2003 markiert.

Ein Online-Anteil unter 50 Prozent findet sich in keinem Bundesland mehr. Werte unter 50 Prozent bei den Frauen weisen die östlichen Bundesländer und das Saarland mit Ausnahme von Mecklenburg-Vorpommern auf: Dort hat die Internetnutzung der Frauen von Platz 15 im Vorjahr auf Platz 7 in diesem Jahr einen großen Sprung nach vorn gemacht. Die Internetnutzung der Frauen über 50 Jahren liegt mit 28,8 Prozent sogar 1 Prozentpunkt über dem Bundesdurchschnitt.

Zur Pressemitteilung "Online-Anteil der Frauen in Mecklenburg-Vorpommern überproportional gestiegen"

[25.09.2007]






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Die Aktion Frauen ans Netz ist eine Gemeinschaftsinitiative von: Bundesministerium für Bildung und Forschung, T-Com, Brigitte, Bundesagentur für Arbeit und Frauen geben Technik neue Impulse e. V.

Quelle: http://www.frauen-ans-netz.de/content/view/full/13398
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