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Internetnutzung: Frauen holen auf

Frauen haben in den letzten Jahren in der Nutzung des Internets mächtig aufgeholt. Das fand die aktuelle ARD/ZDF Online-Studie heraus. Mittlerweile sind 36 Prozent der Frauen online. Das bedeutet, dass sich der Frauenanteil in den letzten vier Jahren um 30 Prozent erhöht hat.

Vor allem bei den unter 50jährigen berufstätigen Frauen ist der Anteil besonders hoch: Sie stehen ihren männlichen Kollegen in Nichts nach, denn sie nutzen das Internet ebenso intensiv wie die Männer.

Insgesamt ist der Anteil der männlichen Onlinenutzer aber immer noch deutlich höher: 53 Prozent der Männer nutzen das Netz, so dass die alte Formel des typischen Internetnutzers als "jung, gebildet und berufstätig und männlich" heute immer noch Gültigkeit hat.

Immerhin sind im Jahr 2002 46 Prozent der Deutschen online, 1998 waren es nur 10,4 Prozent.
Allerdings stellte die Studie auch fest, dass die Zuwachsraten in den letzten Jahren rückläufig sind und es wird prognostiziert, dass sich die Raten in den nächsten Jahren immer mehr abschwächen. Laut Prognose der Onlinestudie soll bis zum Jahr 2005 die Internetnutzung nur auf 55 Prozent anwachsen.

Als Gründe für diese Zurückhaltung gibt die Studie an, dass es besonders alten und nicht-berufstätigen Personen an PC-Kenntnissen mangelt. Ein weiterer Grund ist der Kostenfaktor, der im Zusammenhang mit dem stagnierenden Konsumverhalten der Deutschen gesehen wird. Darüber hinaus sehen aber auch viele Menschen den Nutzwert des Internets nicht und vertrauen eher auf die alten Medien.

Die vollständige Darstellung der Ergebnisse finden sie bei der Zeitschrift Media Perspektiven.

[03.03.2005]

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Heft 5: Internetnutzung von Frauen und Männern in Deutschland 2007, September 2007 [mehr]

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