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Jugendmedienstudie JIM 2004

Jugendliche sind im Jahr 2004 mehrheitlich in der digitalen Welt angekommen. Sie besitzen und nutzen ein ganzes Arsenal an unterschiedlichen Medien. Dabei liegt das Handy auf dem ersten Platz.

Die größten Gewinner unter den Medien im alltäglichen Leben von Jugendlichen sind Computer, Internet und Mobiltelefon.

Neun von zehn Jugendlichen haben ein eigenes Handy, 65 Prozent ein eigenes Fernsehgerät, 53 Prozent einen Computer und 28 Prozent einen eigenen Internet-Zugang.

Die Nutzung dieser Medien hat sich nach einer sehr dynamischen Verbreitung nun auf hohem Niveau eingependelt.
Nach anfänglicher uneingeschränkter Euphorie sind Computer und Internet mittlerweile fast selbstverständliche Elemente der jugendlichen Medienwelt geworden.

94 Prozent der 12- bis 19-Jährigen nutzen mindestens einmal pro Woche einen Computer, davon 71 Prozent mehrmals in der Woche oder täglich. Interneterfahrungen weisen 85 Prozent der Jugendlichen auf, 53 Prozent gehen mehrmals pro Woche und häufiger online. Dabei bleibt das Senden und Empfangen von E-Mails nach der Informationssuche die am häufigsten ausgeübte Online-Tätigkeit.

Hinsichtlich der Nutzungshäufikeit von Computer und Internet bleiben auch im Jahr 2004 bekannte bildungsspezzifische Unterschiede bestehen. Jugendliche, die die Haupschule besuchen oder besucht habenn, nutzen diese Medien weniger oft als Realschüler und Gymnasiasten.
Das sind einige interessante Ergebnisse der Studie JIM 2004 des Medienpädagogischen Forschungsverbund Südwest (mpfs).
Informationen finden Sie unter www.mpfs.de

[07.03.2005]

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